reeMISSION

Über Ree

Die Reduktion der Treibhausgasemissionen auf null wird nur mit dem koordinierten Einsatz aller verfügbaren Methoden und Ressourcen möglich sein. Das erfordert einen breiten gesellschaftlichen Konsens über Lösungen und Umsetzungsschritte, der sich an Fakten orientieren und wissenschaftlich begleitet werden müssen.

Ziel des Vereins ist es, auf der Grundlage kuratierten Wissens konkrete Lösungs­vorschläge zu entwickeln und gegebenenfalls mit finanzieller Unterstützung gemeinsam mit Partner*innen in Pilotprojekten umzusetzen. Diese konkreten Lösungs­vorschläge sollen auch privaten Financiers, Wirtschaft und Politik als Vorlagen dienen.

Der Verein hat den Anspruch, Best-Practice-Standards für Problemlösungsansätze zu identifizieren und darauf aufbauend ein wissenschaftlich kuratiertes Referenzsystem zu etablieren.

Dazu wird der Verein

  • eine systematische, kontinuierliche und wissenschaftlich fundierte Debatte über die verschiedenen Möglichkeiten zur Defossilisierung der europäischen Energie­versorgung anregen und vorantreiben,
  • mit einer internationalen Gemeinschaft bestehend aus Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen aus Forschungseinrichtungen, Industrie und Finanz sowie der Politik zusammenarbeiten, gemeinsam Lösungsvorschläge entwickeln und in Form allgemein­verständlicher Policy Briefs einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion vorlegen und
  • Fehlinformationen entgegentreten und Kritik an Studien veröffentlichen, die allgemein anerkannten Kriterien an Wissenschaftlichkeit nicht genügen.

 

Die Policy Briefs werden sich auf drei Aspekte der Lösungsvorschläge konzentrieren:

  1. Machbarkeit und Nutzen aus wissenschaftlicher und technischer Sicht,
  2. gesellschaftliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit und
  3. Finanzierbarkeit.

 

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer jährlichen internationalen Veranstaltung diskutiert, evaluiert und öffentlich publiziert.

Der Verein verfolgt seine Ziele frei von ideologischen oder kommerziellen Interessen und ausschließlich basierend auf von der wissenschaftlichen Gemeinschaft überprüften Fakten.

reeFOUNDERS

Wer wir sind

Credits: Doris Kucera

Univ.-Prof. emeritus Dipl.-Ing. Dr. techn. Georg Brasseur

ist emeritierter Ordinarius an der TU Graz am Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik, leitete dort von 2001 bis 2008 das Christian Doppler Forschungslabor für „Kraftfahrzeugmesstechnik“ und
seit 2013 Präsident der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Neben seiner Venia in industrieller Elektronik und elektrischer Messtechnik umfassen seine Forschungsinteressen Sensorik und Aktuatorik, kapazitive Mess- und Schaltungstechnik sowie nachhaltige Mobilität. Letzteres ist auch eine der zentralen Herausforderungen des von ihm mitgegründeten Vereins ree, rethink energy europe.

Christoph Huber

Prof. emeritus Dr. med. Dr. h. c. mult. Christoph Huber

ist österreichischer Hämatologe & Onkologe mit dem Forschungsschwerpunkt Tumorimmunologie, Berater, Netzwerk-Führer und Biotech-Unternehmer. Er war Professor für Hämatologie-Onkologie an der JGU Mainz, Mitglied der Beratungsgremien
führender Forschungsförderungsorganisationen Großforschungseinrichtungen und Pharma-Unternehmen. Er war oder ist Präsident des Cancer Immunotherapy Consortiums CIMT und der European Ass. Cancer Immunotherapy ENCI. Als Unternehmer ist oder war er Mitgründer und Aufsichtsrat der Ganymed GmbH, der TRON gGmbH und der NASDAQ-gelisteten BioNTech SE. Sein neuester Meilenstein ist die Mitgründung des Vereins ree, rethink energy europe.

Credits: Ralph Seda

Nikolaus Pelinka, MBA MSC

Nikolaus Pelinka verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen strategische Kommunikationsberatung,
PR und Public Affairs. Nach zahlreichen Stationen im öffentlichen Sektor (u.a. als Pressesprecher der Bildungsministerin, Head of Public Affairs der ÖBB und Stiftungsrat des ORF) wechselte er 2012  ins Management der Kobza Media Group. Pelinka ist Mitgründer zahlreicher Kommunikations- und Digitalunternehmen wie zum Beispiel diego5 studios, Darwin’s Circle oder KTHE. Er absolviert momentan das renommierte EMBL-Programm der Hochschule St- Gallen und verfügt über einen Master of Business Administration aus London sowie einen Master of Science in politischer Kommunikation.

Credits: Thöni Archiv

Arthur Thöni, Unternehmer

Der Tiroler Visionär und Philanthrop gründete vor 50 Jahren die Thöni Industriebetriebe, eines der Paradeunternehmen Tirols. Als langjähriger Präsident der Industriellenvereinigung und Präsident des Landesverbandes des Roten Kreuzes war sein humanitäres Engagement so prägend wie richtungsweisend. Der Initiator zahlreicher Forschungsinitiativen ist außerdem Ehrensenator der Leopold-Franzens-Universität sowie der Medizinischen Universität Innsbruck und setzt sich als Mitbegründer des Vereins ree für das Gelingen der Klimawende ein.